• WELTseinEs ist äußerst ungewöhnlich, wenn sich ein Student einen Wecker stellt. Noch ungewöhnlicher ist es, wenn er wirklich aufsteht. Und am ungewöhnlichsten ist es, wenn er das alles auch noch freiwillig tut. Aber genau so ist es geschehen.

Ablenkung sollte es sein, Natur sollte sie liefern und wenn man in Dresden wohnt, dann findet man beides in der Sächsischen Schweiz. Also fuhr ich mit zwei Mitstreitern nach Wehlen, tuckerte mit einem mürrischen Fährmann über die Elbe und fing an zu laufen. In Wehlen redete ein Automat von “der einzigartigen Landschaft der Sächsischen Schweiz, wenige Minuten waren es nur noch Vögel, die riefen. Überall Wald, ein bisschen Hügel und nirgends Menschen. Das sollte nicht so bleiben, denn wir trafen noch drei Omas, sahen einen nicht mehr gestauten Fluß, viele Bauarbeiter und am Ende der Wanderung eine Bedienung. Die schenkte heiße Schokolade aus, war verwundert und etwas unfreundlich.

Den Wecker werde ich mir trotzdem wieder stellen.



One Response to “Der Fährmann, die Omas und eine unfreundliche Bedienung”  

  1. 1 Andrea

    Welcher Umweltverschmutzer hat denn da seine Schuhe im Baum hängen gelassen?

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