• WIRseinAls Tags für diesen Beitrag werden mir “Katzen, Tierfutter und Hunde” angeboten. Ganz ehrlich, wie soll sich das vertragen? Soll es witzig sein? Bescheuert? Oder war jemand unkreativ? Das kann ich gut verstehen, alles, keine Frage. Aber es ist einfach unlogisch, Katzen und Hunde, das geht nicht. Tierfutter gibt es auch nicht, es gibt entweder Hundefutter oder Katzenfutter. Wenn ich ins Geschäft gehen würde und nach Tierfutter früge, die Verkäuferin würde mich fragen: “Watt wollen se denn?”; beziehungsweise in Dresden: “Nu, welschö Sörtää meense denn?” Oder so. Ich kann kein Sächsisch.

Aber es passt nunmal nicht zusammen. Sowas gibt es ja immer häufiger: Lange Hosen und Sandalen, Regenschirm und Sonnenschein, rote Socken und schwarze Schaafe. Vor allem letzteres nervt. Große Koalitionen sind einfach ätzend, Taktik hier, Taktik da. Beschluss? Später. Die Lähmung bringt keinen voran - Merkel nicht, Beck sowieso nicht und die Opposition weiß nicht, ob sie sich in Blöcke einteilen soll, obwohl die Blöcke noch koalieren. Reformstau im Bund, Koalitionsschacherei in Hessen, womöglich bald noch in Hamburg; alles nur, weil zwei Volksparteien sich auf Kosten des anderen profilieren wollen.

Wahlkampf bis 2009? Nee, lass mal. Es war Votum der Wähler, dass keiner der Blöcke eine Mehrheit hat, das war der Zwang zu Kooperation. Und das funktioniert bis heute nicht. Müsste es aber.

CDU und SPD schmeckt nicht das gleiche Futter, im Gegensatz zu Katzen und Hunden stehen sie aber nebeneinander und müssen nunmal aus einem Trog essen. Schmackhaft muss es nicht sein. Aber es sollte sie satt machen.



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