1980er Cowboys
• FILMsein • Die Brüder Coen haben der Welt schon viele brutale, lustige, sinnfreie, monotone, bekiffte, verfluchte, bekackte Filme beschert. Mit ihrem letztem Werk “No Country for old men” haben sie gerade erst den Oscar für den besten Film gewonnen und die Kritiken überschlugen sich. Alle waren sich einig: brutal, sarkastisch, gut. Ich stimme zu.
Ein Mann möchte ein Tier schiessen, er verfehlt es und gerät so in eine Geschichte aus der nur wenige lebend herauskommen. Bei einem Drogengeschäft kam es zu einer Schiesserei, bei der alle Beteiligten starben. Der Mann findet die Leichen, einen Koffer mit zwei Millionen Dollar und einen Pickup voll Heroin. Er nimmt den Koffer verschwindet und freut sich. Nur findet er keine Ruhe, weshalb er noch einmal hinfährt und das Heroin mitnehmen will. Von diesem Punkt an wird es blutig.
Der Film hat die Coen-typisch schrulligen Charaktere, eine eigenartige Geschichte und viel Cowboy-Athmosphäre. Cowboy-Athmosphäre von Anfang der 1980er. Und alles passt wunderbar zusammen.
Läuft in Dresden in der Schauburg und in einem blöden Multiplex.




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Tags: Film, No Country for old men, Oscar


Name: Friedhelm Weinberg


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