FILMsein Mein Kopf, der dreht sich. Es ist alles viel zu schnell, gerade hat dieser Handlungsstrang begonnen Sinn zu ergeben, da kommt der nächste. Und wieder ist jemand Bob Dylan; mal ist es ein kleiner schwarzer Junge (Marcus Carl Franklin), mal ein alter Cowboy (Richard Gere) und mal jemand, der wie Bob Dylan aussieht (Heath Ledger). “Im not there” ist ein Film, der sich vorgenommen hat, nicht wie ein normales Bio-Pic zu sein. Das gelingt. Das ist gut. Das ist anstrengend.

Unter zwei gelesenen Biografien versteht man diesen Film nicht. Er lebt von Anspielungen, Gerüchten und Geschichten über den Mann, der aus genau diesen drei Sachen besteht. Es ist also der perfekte Bob-Dylan-Film, man kann rausgehen, das ziemlich gut finden, aber das Gefühl behalten, dass das verrückt und nicht nachvollziehbar ist. Und es ist auch wie Bob Dylan, dass man in diesem Film sitzt und denkt, es könnte immer weiter gehen; dabei ist der Film schon 135 Minuten lang, aber Dylan selbst schafft es ja auch nicht, seine Neverending-Tour zu beenden.

Um einen Eindruck zu gewinnen, lohnt es sich den Trailer anzuschauen. Der ist genau so gemacht, wie der Film: Schnell, anstrengend verwirrend. Und richtig gut.

Läuft in Dresden in der Schauburg.



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