Sir Simon gab sich die Ehre
Foto aufgenommen im August 2007 im Radialsystem, Berlin
• MUSIKsein• Wer einen Song namens “The Band stopped playing” als letzte Zugabe spielt, der hat Sinn für Dramatik. Wer ein Konzert mit einem so wunderbaren Song wie “Creditcards and Trains” als ersten Song spielt, der gewinnt die Menge sofort. Sir Simon Battle haben am Donnerstag beides getan. Dazu gab es Augenzwinkern, tolle Melodien und eine ganze Nacht ein gutes Gefühl.
Natürlich sollte ich es ankündigen, wenn tolle Konzerte sind, liebe Dresdner Leser. Aber das ist nun die Empfehlung für den Rest der Republik: Wenn diese Band in die Stadt kommt, dann hingehen. Das ist Pop, aber so wunderbar, dass es nicht kitscht, dass man auch denken darf – und auch lachen. Dann, wenn der Sänger Simon seinen Charme spielen lässt, sich über Rockstarrituale lustig macht und trotz merkbarer Schüchternheit besser unterhält als viele andere das können.
Und die Musik dazu ist so schön, dass der Keyboarderin gelegentlich fast die Tränen kommen.
P.S. Das dazugehörige Album “Battle” ist uneingeschränkt zu empfehlen. Ein ganz hervorragender Erstling
Filed under: freithema | Leave a Comment
Tags: Berlin, Dresden, Indiepop, Menschen, Musik, Sir Simon Battle, Tour



Name: Friedhelm Weinberg


No Responses Yet to “Sir Simon gab sich die Ehre”