• ALLTAGsein

Hier passiert so wenig, obwohl hier ja eigentlich viel passiert. Das ist kein Widerspruch, sondern einmal ein virtuelles hier und einmal ein lokales, ob es wirklich ist, da kann man zweifeln. In „Der Mann ohne Eigenschaften“ wird mehrfach gefordert, die Wirklichkeit abzuschaffen. Es pendelt immer zwischen Positivismus und dem Infragestellen des Seins, Rationalismus und Hingabe zum Subjektiven – und der Frage, ob es etwas dazwischen geben kann. Und weil ich beim Lesen spüre, wie schwer das Schreiben war, fällt es mir selbst schwer zu schreiben. Die Leichtigkeit des Sommers, des Aufschreibens des Erlebten ist weg.
Mal schauen, ob ich einen Zugang zur Wirklichkeit wieder finde. Oder sie hier zu finden ist oder sein wird.



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